Wer schon einmal am Flughafen Geld fürs Übergepäck zahlen musste, weiß: Weniger Gepäck bedeutet weniger Stress. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten reicht für die meisten Reisen ein Handgepäckkoffer völlig aus.
Kleidung rollen statt falten
Gerollte Kleidungsstücke nehmen spürbar weniger Platz ein als gefaltete und knittern dabei sogar weniger. Besonders T-Shirts, Hosen und Pullover lassen sich eng rollen und füllen die Lücken im Koffer optimal aus. Sockenpaare und Unterwäsche verschwinden in den Zwischenräumen oder im Inneren der Schuhe.
Die richtige Auswahl treffen
Der größte Hebel liegt nicht in der Falttechnik, sondern in der Auswahl. Wer auf eine abgestimmte Farbpalette setzt, kann fast alles miteinander kombinieren. Bewährt hat sich folgende Grundausstattung für eine Woche:
- drei Oberteile, die sich untereinander kombinieren lassen
- zwei Hosen in neutralen Farben
- eine wärmere Schicht für kühle Abende
- ein Paar bequeme Schuhe, das schwerste am Körper getragen
Kleinkram bändigen
Ladekabel, Kopfhörer und Adapter landen am besten in einer kleinen Stofftasche statt lose im Koffer. So sucht man am Zielort nicht minutenlang. Flüssigkeiten gehören in eine durchsichtige Tüte, griffbereit für die Sicherheitskontrolle.
Ein letzter Tipp: Lassen Sie bewusst etwas Platz frei. Fast jede Reise bringt Mitbringsel oder spontane Einkäufe mit sich, und ein halb leerer Koffer auf dem Hinweg erspart Ihnen den Kampf mit dem Reißverschluss auf dem Rückweg.